Dienstag, 21. Oktober 2014

Jetzt geht's wirklich los.

So, das neue Semester ist also da und einen Tag (in diesem Moment eigentlich zwei Tage) habe ich auch schon überstanden. Gestern ging es dann auch gleich mal von 8 bis 18 Uhr (glücklicherweise mit Pausen dazwischen) in die Vollen, dementsprechend habe ich mich abends auch gefühlt. Ich bin einfach (so gern ich es auch sein würde) kein Morgenmensch, im Herbst/Winter schon gleich gar nicht. Vor 8 Uhr ist mit mir nichts anzufangen und die Dunkelheit verschlimmert das alles quasi mal 1000. Aber keine Ausreden, ich habe am Sonntag alles vorbereitet; meine Tasche gepackt, Sachen rausgelegt und mein Frühstück so weit ich konnte fertig gemacht um mir etwas mehr Ruhe und Gelassenheit zu gönnen. Zu meiner Überraschung hat mir dieses Prozedere den Morgen wirklich sehr erleichtert, so werde ich das versuchen weiterhin zu machen, denn es dauert ja am Vorabend auch nur 10-20 Minuten.
Da war ich dann pünktlich um 8 Uhr in der Uni um etwas über Finanzwissenschaft zu hören. Ich hatte ja keine Ahnung, worauf ich mich da eingelassen habe (Mich beschleicht das Gefühl, das weiterhin nicht zu wissen). Dieses Semester (und mit Sicherheit auch die nächsten) werden verdammt viel Arbeit, Schweiß und die eine oder andere Träne kosten, aber da will und muss ich jetzt durch. Weiter ging es mit Operations Management und zur Krönung des Tages Wirtschafts- und Sozialgeschichte. So wie diese letzte Veranstaltung habe ich mir übrigens immer Zaubereigeschichte bei Harry Potter vorgestellt, den Rest kann man sich also denken ;)
Für die Abendstunden hatte ich mir noch so viel zuhause vorgenommen, da ich ausnahmsweise nicht arbeiten musste, geschafft habe ich davon nichts. Das ärgert mich sehr, aber ich war so unglaublich müde. Das führte dazu, dass ich wie eine alte Frau um halb 9 ins Bett fiel und schlief wie ein Stein. Bis mich der Wecker heute morgen wieder aus dem Schlaf riss und der Wahnsinn von vorn begann.
In diesem Sinne - ein tolles und aufregendes Wintersemester. Ich freu mich drauf und hab eine heiden Angst.

xoxo,
- M 

Montag, 15. September 2014

Samstag, 13. September 2014

Something on Saturday

EINS / ONE

Können wir mal ganz kurz festhalten, wie großartig der September in Sachen Musik ist ? Das liegt für mich jedes Jahr am iTunes Festival, das in London statt findet. 30 Abende kostenlose Musik, aber nicht von irgendwelchen kleinen lokalen Bands, die niemand kennt, sondern von Topstars angefangen bei Sam Smith über Pharrell Williams bis Ed Sheeran und viele, viele mehr. Anschauen kann man sich das ganze von seinem iPhone, iPod oder iPad per App oder per Computer oder AppleTV dann bei iTunes. Ich liebe es. Pharrell hat dermaßen abgerissen, dass ich die Performance fast täglich beim Putzen, Schreiben oder wann auch immer (quasi in Dauerschleife). Weitere persönliche Highlights sind für mich Ed Sheeran, Sam Smith und Ben Howard.
Ich habe euch noch einige meiner liebsten Auftritte der letzten Jahre zusammen gestellt - schaut mal rein.






ZWEI / TWO

Da ich noch Semesterferien habe, bin ich in meiner Heimat bei Familie und Freunden. Und hier kehrt endlich so langsam der Herbst ein, was für mich einhergeht mit (Trommelwirbel): dunklen Nägeln und dunklen Lippen. Darauf habe ich das ganze Jahr gewartet !






DREI / THREE

Die AppleWatch - oh. mein. Gott. Ich stehe ja eigentlich so gar nicht auf Uhren, auf technische Spielereien dafür umso mehr. Wenn sie dann noch aus Cupertino kommen und hinten „Designed by Apple in California“ drauf steht, ist es meist auch schon um mich geschehen. Dieser kleine Zauberkasten, der ab nächstem Jahr erhältlich sein wird, vereint jetzt gleich beides. Ausnahmsweise eine Uhr, die ich in einigen Varianten ganz bezaubernd finde und dann noch ein Gadget. Ich bin hin und weg !




VIER / FOUR

Ich habe noch nicht so ganz heraus bekommen, woher es kommt und habe mir auch fest vorgenommen es nicht so viel zu „zerdenken“, aber ich bin diese Woche wahnsinnig enthusiastisch und produktiv gewesen - jetzt heißt es dran bleiben ! Ich habe wieder mehr zu arbeiten begonnen, mein Semester geplant und viele andere Sachen geschafft, find ich super!


FÜNF / FIVE

Wenn ich dann abends Feierabend habe, genieße ich es einfach nur mit meinem Hund Lennox auf dem Bett zu liegen, zu schmusen und Gossip Girl zu schauen. Da Lennox bei meinen Eltern lebt, habe ich meinen kleinen Strolch nur, wenn ich zuhause zuhause bin, genieße ich die Zeit mit ihm umso mehr. In dieser Woche war er besonders anhänglich, deshalb bei den schönen Dingen zum Samstag.



xoxo,

- M

Mittwoch, 10. September 2014

Neu.

Neu. Kennt ihr dieses Gefühl, das nur etwas Neues zu bieten hat? Diese Art ganz Spezielles Kribbeln. Du weißt nicht genau, was passieren wird, bist ungeheuer motiviert und so bereit wie noch nie.
Und genau das habe ich wieder (mal). Das neue Semester steht an und ein erneuter Wechsel. Unter die Angst (wieder zu versagen) mischt sich aber neben der Aufregung ein neues Gefühl - Zielstrebigkeit. Irgendetwas fühlt sich dieses Mal anders an. Was es genau ist, kann ich noch nicht greifen, aber es fühlt sich gut, klar und irgendwie dauerhaft an. 
In meinem Kopf formt sich ein Plan wie schon lange nicht mehr. Das äußert sich allein darin, dass ich alles aufschreiben, organisieren und konservieren will. Ich will ein „Bekenntnis“ machen, etwas, an dem ich mich selbst festhalten kann, wenn ich das Ziel doch erneut aus den Augen verlieren sollte. Ich will alles in die Welt hinaus schreien, dass es da ist und bleibt - dass ich mich entschieden habe und es endlich schaffen will. 
Ich hab die Nase voll von meiner Komfortzone, vom Scheitern in großem Stil und vom umher treiben. 


Vielleicht haben die letzten zehn Wochen etwas geändert, in denen ich so bewusst auf meinen Körper und Kopf geachtet habe wie noch nie, vielleicht war es auch ein schleichender Prozess. Ich weiß es nicht. 
Schlussendlich ist es aber vielleicht auch nicht so wichtig, was genau es war. 
Wichtig ist nur, dass es passiert ist. Dass ich bereit bin. 
Und, oh ja, das bin ich.

xoxo,
- M